Linkschau Digitales Gesundheitswesen #4

Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Bundesgesundheitsminister Jens Spahn startet „Global Health Hub Germany

Spahn gab den Auftakt zur Gründung eines globalen Netzwerks bestehend aus Stiftungen, Gesundheitsorganisationen, Akteuren aus der Wissenschaft und dem Gesundheitswesen. Neben dem Kampf gegen Tropenkrankheiten und Krebs soll auch die Digitalisierung ein Schwerpunktthema sein.

„Mit diesem Netzwerk wollen wir unsere Kräfte bündeln, um Fortschritte beim Kampf gegen Tropenkrankheiten, Krebs und Antibiotika-Resistenzen zu machen. Auch die Digitalisierung der Gesundheitsversorgung werden wir international vorantreiben. Deutschland muss seine Kraft und Kompetenz nutzen, um wirkungsvoll zu helfen. Gute Gesundheitsversorgung endet nicht an Landesgrenzen.“

https://www.kma-online.de/aktuelles/politik/detail/spahn-gibt-startschuss-fuer-den-global-health-hub-germany-a-39856


„Telematikinfrastruktur kann genutzt werden“

Gematik-Geschäftsführer Alexander Beyer fasst den Stand der Anbindung an die Telematikinfrastruktur (TI) zusammen und blickt in die Zukunft:

„Ein wichtiger Punkt und ein Wunsch von uns an die Politik ist, dass die Telematikinfrastruktur und die Patientenakten für andere Akteure geöffnet werden. Wir wollen nicht nur SGB V/XI-Anwendungen machen. Digitale Versorgung ist mehr als die Kommunikation zwischen Ärzten und Krankenhäusern. Komplexe Prozesse, die Heilberufe einbinden, könnten auf unserer Plattform abgebildet werden. Dazu müssten Therapeuten, Sanitätshäuser oder auch Optiker/Akustiker Zugang erhalten.“

https://e-health-com.de/thema-der-woche/telematikinfrastruktur-kann-genutzt-werden/ee309aef462ec6046a77e7c849855e25/


Industrie bezweifelt schnelle und effektive Umsetzbarkeit der Gematik-Spezifikationen für die elektronische Patientenakte (ePA)

Der Bundesverband Gesundheits-IT (bvitg e.V.) fordert eine umfangreiche Überarbeitung der Spezifikationen durch die Gematik:

„In ihrer momentanen Ausgestaltung hilft die ePA weder Patienten noch Leistungserbringern wirklich, da sie lediglich ein Speichermedium für Dokumente darstellt. Ziel muss es sein, dass in der Arztpraxis datenbasiert gearbeitet werden kann und nicht hunderte PDF gelesen werden müssen. Die Spezifikation hat dadurch einen eng begrenzten Anwendungsfall und das erschwert es, nutzenstiftende Anwendungen zu entwickeln,“ so Sebastian Zilch, bvitg-Geschäftsführer.

http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4690


Gematik widerspricht: „ePA-Spezifikationen sind praktikabel“

Als Reaktion auf die vom bvitg geäußerten Zweifel veröffentlichte die Gematik eine Stellungnahme von Geschäftsführer Alexander Beyer:

„Das im Dezember 2018 veröffentlichte Dokumentenpaket zur elektronischen Patientenakte ist der Konsens aller maßgeblichen Akteure im Gesundheitssystem. Die Spezifikationen sind das Ergebnis der Zusammenarbeit der Selbstverwaltung des Gesundheitswesens. Sie wurden in Abstimmung mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und der Bundesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit entwickelt. Dabei wurde konsequent auf nationale und internationale Standards gesetzt.“

https://www.gematik.de/news/news/epa-gematik-haelt-umsetzung-der-spezifikationen-fuer-praktikabel/


Krankenkassen bremsen Erwartungen bei kontaktloser Schnittstelle

Änderungsanträge zum neuen Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) sehen ein baldiges Einlesen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) per Handy vor. Der GKV-Spitzenverband warnt indes:

„Eine flächendeckende Ausgabebereitschaft ist unter idealen Bedingungen frühestens im 4. Quartal 2020 denkbar.“

https://www.aend.de/article/194071 (beschränkter Zugang)


#diedigitaleapotheke

Die Initiative mit dem Motte „Gemeinsam digital werden“ möchte Apothekern mehr digitale Kompetenz verschaffen.

„Ich möchte, dass zumindest ein kleiner Kern von Apothekern – es ist ja auch nicht jedermanns Sache zu schreiben oder Videos zu erstellen – über dieses Portal die Chance hat, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren,“ so Apotheker Steffen Kuhnert, Initiator.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/02/18/apotheker-will-apotheken-digital-sichtbarer-machen/


Digitalisierung im Gesundheitswesen sind „Investitionen in die Zukunft“

So sieht es Destiny Bertucci von SolarWinds in einem Beitrag für das Krankenhaus-IT-Journal:

„Das Anpassen der Ressourcen und Technologien an diese Anforderungen ermöglicht es Organisationen nicht nur, sich im digitalen Zeitalter zu behaupten, sondern hilft auch, potenziell verheerende Auswirkungen zu verhindern.“

http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4691


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