Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Gematik informiert zu Anwendungen der Telematikinfrastruktur

Zur elektronischen Patientenakte (ePA), zum elektronischen Medikationsplan (eMP) und das Notfalldatenmanagement (NFDM) gibt es neu aufbereitetes Informationsmaterial für Patientinnen und Patienten:

„Bei den freiwilligen Anwendungen entscheidet jeder Versicherte selbst und jederzeit, ob er das Angebot nutzen will. Der Versicherte hat die Hoheit über seine Daten. Nur mit seiner Zustimmung können beispielsweise Behandlungsdaten in der elektronischen Patientenakte dokumentiert, ein elektronischer Medikationsplan auf der elektronischen Gesundheitskarte hinterlegt oder Notfalldaten auf der Karte hinterlegt werden“, heißt es auf der Anwendungsseite der Gematik.

https://www.gematik.de/anwendungen/
https://www.gematik.de/anwendungen/epa/
https://www.gematik.de/anwendungen/medikationsplan/
https://www.gematik.de/anwendungen/notfalldaten/


Ende des „gelben Scheins“ zur Krankmeldung

Laut Bundestagsbeschluss soll die „Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung“ künftig nur noch digital übermittelt werden. Die Informationen sollen ab 2021 direkt von der Krankenkasse an den Arbeitgeber fließen; so sieht es der Entwurf zum Dritten Bürokratieentlastungsgesetz vor:

„Der Arbeitgeber soll elektronisch die Daten zu Beginn und Dauer der Arbeitsunfähigkeit sowie über den Zeitpunkt des Auslaufens der Entgeltfortzahlung abrufen können. Dadurch sollen die Unternehmen und ihre Mitarbeiter erheblich entlastet werden. Die hierfür erforderliche Anbindung der Vertragsärzte an die Telematikinfrastruktur soll flächendeckend bis zum 1. Januar 2021 vollzogen sein“, so heise.de.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Digitale-Krankschreibung-Bundestag-beschliesst-Aus-fuer-gelben-Schein-4569009.html

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) kritisiert, dass das Risiko für fehlerhafte Übertragungen bei den Beschäftigen liegen bleibe:

„Die AU-Bescheinigung soll völlig überstürzt zwei Jahre früher als ursprünglich geplant eingeführt werden – ohne dass sichergestellt ist, dass das elektronische Verfahren überhaupt funktioniert und obwohl über 77.000 Arztpraxen mit dem Verfahren noch nichts am Hut haben. Die Bundesregierung geht offensichtlich – und völlig zu Recht – davon aus, dass massenweise Pannen bei der Übermittlung der eAUs passieren werden. Deshalb möchte sie in einem Atemzug mit der Abschaffung der Vorlagepflicht des ‚gelben Scheins‘ durch die Beschäftigten diese gleichzeitig verpflichten, ihre AU mit der vom Arzt ausgestellten Abschrift nachweisen zu müssen. Die zu erwartenden Pannen und Ausfälle der digitalen Übermittlung sollen somit vollständig zu Lasten der Beschäftigten gehen. Das ist inakzeptabel“, so DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach.

https://www.dgb.de/themen/++co++b28e5ce0-f4ba-11e9-8da0-52540088cada

Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung kritisiert das Vorhaben, da es für die Patienten weiterhin Papierausdrucke geben soll:

„Wenn die geplanten Regelungen tatsächlich so in die ambulante Versorgung gelangen, hat das Gesetz seinen Namen nicht verdient […]. Für Vertragsarztpraxen bedeutet dies, dass sie eine doppelte Infrastruktur vorhalten müssen sowie doppelte Arbeitsprozesse haben – das kritisieren wir scharf und fordern Nachbesserungen“, so KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel.

https://www.kbv.de/html/1150_42631.php


Wofür wird der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) gebraucht?

Dazu informiert die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV):

„Die QES und damit der eHBA werden künftig auch für das Erstellen und Aktualisieren von Notfalldatensätzen im Rahmen des Notfalldatenmanagements, für das eRezept und für die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung benötigt. Diese neuen Anwendungen sollen die Arbeitsabläufe in den Praxen erleichtern. Die KBV setzt sich daher dafür ein, dass dann auch für die elektronische Unterschrift komfortable und praktikable Umsetzungsmöglichkeiten geschaffen werden. Aktuell ist die QES für Praxen noch mit einem hohen Aufwand verbunden“, heißt es bei der KBV.

https://www.kbv.de/html/1150_42610.php


KBV will Telematik-Anwendungen mitgestalten

Schließlich sei die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) für die Gesundheitsversorgung mitverantwortlich:

„Diejenigen, die die Verantwortung für die medizinische Versorgung der Versicherten haben, müssen per Gesetz auch die Möglichkeit erhalten, die Versorgung mit digitalen Innovationen weiterzuentwickeln […]. Ärzte und Psychotherapeuten und nicht IT-Unternehmen, Start-ups oder Krankenkassen stehen täglich in unmittelbarem Kontakt mit den Patienten. Diese Kompetenzen müssen und wollen wir einbringen“, so KBV-Vizevorstandsvorsitzender Dr. Stephan Hofmeister.

https://www.kbv.de/html/1150_42626.php


Spahn wirbt vor Ärztevertretern für digitale Gesundheit

Telemedizin und Apps würden die Versorgung künftig verbessern:

„[W]enn der Arzt, der morgens um sechs in Lübeck sagt, ich habe gerade Zeit, bevor ich die Kinder zur Schule bringe, ein, zwei Stunden ärztliches Angebot zu machen, und jemand in München gerade morgens um sechs den Bedarf hat zum ärztlichen Gespräch“, dann ließe sich laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die medizinische Versorgung verbessern.

https://www.kma-online.de/aktuelles/politik/detail/spahn-stimmt-patienten-auf-digitale-welt-der-medizin-ein-a-42124


„Digital-Health-Manifiest“

Die digitale Gesundheitsindustrie, darunter Vertreter von Ada, Doctorbox, mHealth Pioneers und Vivy, möchte den digitalen Wandel in der Gesundheitsbranche beschleunigen und übergab dem Gesundheitsminister Jens Spahn ein Manifest mit dem Titel „Digitale Innovation macht gesund!“:

„Paragraphen-Dschungel und bürokratische Gestrüpp ersticken digitale Innovationen allzu oft bereits im Keim. Dabei haben wir hier die Talente, die mit modernen und kreativen Ideen an die drängenden Herausforderungen herangehen […]. Für uns gilt deshalb: Nicht weiter zögern, sondern jetzt endlich die Grundlagen schaffen, für die sichere, nachhaltige und langfristige Digitalisierung des Gesundheitswesens – eine wirklich zeitgemäße Gesundheitsversorgung zum Wohl der Menschen in diesem Land“, so Lindera Gründerin und Geschäftsführerin Diana Heinrichs.

https://www.pharma-relations.de/news/gruender-manifest-staerkung-des-digitalen-wandels-in-healthcare


Industrie fordert bessere Spezifikationen für Interoperabilität

Auch auf dem 4. Deutschen Interoperabilitätstag wurde nach konkreten Rahmenbedingungen für Innovationen gefragt:

„Wichtige Fragen zur ePA sind bis heute nicht geklärt […]. Die vorliegende Spezifikation ist vollkommen ungeeignet, um sie wirklich an den Markt zu bringen […]. Insofern haben wir eine proprietäre Insellösung in Deutschland“, kritisiert Hans Unterhuber, Vorstandsvorsitzender der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK).

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/106894/Digitalisierung-Ruf-nach-Vorgaben-durch-die-Politik

Die Gematik möchte unterdessen „Koordinationsinstanz für Interoperabilität im Gesundheitswesen“ werden:

„Interoperabilität im Gesundheitswesen braucht Verbindlichkeit. Alle Beteiligten müssen sich dazu bekennen. Die Aufgabe, das Zusammenspiel zu regeln, würden wir gern übernehmen.“, so der Gematik-Geschäftsführer Dr. Markus Leyck Dieken.

https://www.gematik.de/news/news/interoperabilitaet-20-dialog-anstossen-verbindlichkeit-schaffen/
https://e-health-com.de/details-news/gematik-will-den-e-health-rat/


Auch die Ärzteschaft wünscht sich einen klaren politischen Ordnungsrahmen für die Digitalisierung

Das forderte der Präsident der Bundesärztekammer auf der Tagung „BÄK im Dialog, die Vertrauensfrage in der digitalen Medizin“ in Berlin:

„Die Digitalisierung im Gesundheitswesen hat das Potenzial, sowohl die Prozesse als auch grundsätzliche Prinzipien der gesundheitlichen Versorgung zu verändern. Diese Veränderungen werden aber nur dann zu Verbesserungen führen, wenn Ärzte und Patienten Vertrauen in die neuen Strukturen und Abläufe entwickeln können. […] Es ist Aufgabe der Politik, einen solchen Rahmen zu setzen. Unser Anliegen ist es, die Politik mit unserem besonderen Blick auf die Bedürfnisse der Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen.“ so der Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt.

https://www.bundesaerztekammer.de/presse/pressemitteilungen/news-detail/aerzteschaft-fordert-ordnungsrahmen-fuer-digitalisierung-im-gesundheitswesen/


Datenschützer warnen kritisieren weitreichende Patientendatensammlungen

Viele Hürden zum Schutz von Daten habe Gesundheitsminister Jens Spahn im parlamentarischen Gesetzgebungsverfahren ausgehebelt, um seine Gesetze auf den Weg zu bringen:

„Spahns Patientendatenregistergesetz hat sämtliche “strukturellen Hürden” erfolgreich aus dem Weg geräumt: Das Einwilligungserfordernis wird unter Berufung auf ein wichtiges Allgemeininteresse beseitigt. Die Gebote der Datenminimierung und Zweckbindung werden v.a. durch die Koppelung einer Vielzahl von z.T. nicht hinreichend konkretisierten Zweckbeschreibungen des Registers umgangen. Und schließlich wird durch den Ausschluss des Widerspruchsrechts der Kontrollverlust des Bürgers hinsichtlich seiner sensibelsten Daten praktisch besiegelt,“ kritisiert Brigitta Engel auf heise.de.

https://www.heise.de/tp/features/Der-fleissige-Herr-Spahn-Mit-Vollgas-gegen-den-Datenschutz-4556149.html


E-Rezept im Testbetrieb

Baden-Württemberg setzt auf das Modellprojekt „GERDA“ (Geschützter E-Rezept-Dienst der Apotheken):

„Ich verspreche mir davon eine wesentlich sicherere und bessere Abwicklung […]. Wenn beim Ausstellen des Rezepts zum Beispiel ein Kreuzchen falsch gesetzt wird oder die Unterschrift vergessen wird, wird man bei dem digitalen Formular direkt vom System darauf hingewiesen“, beschreibt Günther Hanke, Präsident der baden-württembergischen Landesapothekerkammer die Vorteile.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Gerda-Baden-Wuerttemberg-testet-Einfuehrung-des-E-Rezepts-4568963.html

Auch in Schleswig-Holstein soll das E-Rezept getestet werden:
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/10/28/froese-kuendigt-e-rezept-modellprojekt-in-schleswig-holstein-an

Der Deutsche Apotheker Verband mahnt dagegen mit Blick auf die Kooperation von DocMorris mit den Hausärzten:

„Derzeit gibt es viele ‚Versuchsballons‘ zum E-Rezept, bei denen Start-ups und Großkonzerne ihre Zukunftsvisionen und Marktpositionen unter Beweis stellen wollen. Aus Sicht der Apothekerschaft ist jedoch entscheidend, dass das E-Rezept den Gematik-Spezifikationen entspricht und in die Telematikinfrastruktur eingebunden ist. Für die Patienten muss die freie Apothekenwahl erhalten bleiben, und es darf auch kein unüberschaubarer Flickenteppich entstehen, wo jeder Arzt, jede Krankenkasse und jede Apotheke dem Patienten eine eigene technische Lösung aufdrängt. Der Deutsche Apothekerverband entwickelt deshalb mit Hochdruck eine Patienten-App für das E-Rezept, die bundeseinheitlich, kostenfrei und leicht bedienbar ist, aber trotzdem allen Anforderungen an modernen Datenschutz und -sicherheit genügt.“

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/10/23/start-ups-und-grosskonzerne-wollen-sich-unter-beweis-stellen/


Spahn fordert für 2021 das bundesweit eingeführte E-Rezept

Deshalb sei bei der Digitalisierung jetzt Tempo gefragt:

„Wenn es so weitergeht wie bisher, könnten am Ende Entwicklungen nicht mehr selbst mitgestaltet werden […]. Datenschutz und Datensicherheit müssen perfekt sein, aber ich sage auch gleich, dass die Anwendungen noch nicht perfekt sein werden“, sagte der Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Ausschuss Digitale Agenda.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/spahn-erezept-ab-2021-in-ganz-deutschland-digitalisierung/


Positionspapier zur Telematik

Das „Fachforum Telematik“ der ZTG Zentrum für Telematik und Telemedizin GmbH aus Bochum neun Anforderungen zum E-Rezept postuliert:

„Das eRezept muss als „praktikable Lösung für Patientinnen und Patienten und deren Angehörige sowie für alle Leistungserbringer und deren mit Rezepten befasste Beschäftigte (Krankenhäuser, Pflegeheime, ambulante Pflegedienste, Ärztinnen und Ärzte, Betreuerinnen und Betreuer, Apothekerinnen und Apotheker)“ entwickelt werden. Wichtig sei, eine grundlegende Akzeptanz und Motivation zur regelmäßigen Nutzung des eRezepts bei den Anwenderinnen und Anwendern zu schaffen“, lautet die Anforderung 1.

https://e-health-com.de/details-news/fachforum-telematik-veroeffentlicht-positionspapier-zum-e-rezept/


Auch die HEK setzt bei der elektronischen Patientenakte (ePA) auf IBM

Wie schon die Krankenkasse Barmer hat sich auch Hanseatische Krankenkasse (HEK) mit dem IT-Unternehmen IBM zusammengetan, um die ePA voranzutreiben.

„Die Entscheidung der HEK zur Einführung der elektronischen Gesundheitsakte ist ein wichtiger Meilenstein, der ihren Kunden enorme Vorteile in der langfristigen Verwaltung und aktiven Steuerung ihrer Gesundheitsdaten bringen kann“, so Ronald Fritz, Partner IBM Gesundheitsplattform, IBM Global Business Services.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/epa-barmer-und-hek-setzen-auf-ibm-digitalisierung/


Gematik erachtet neben Hard- und Software auch Prozesse in der Praxis für ausschlaggebend für den Datenschutz

Dies betont die für die Spezifikationen der Telematikinfrastruktur zuständige Gesellschaft in einem Artikel:

„Der Konnektor verbindet die IT-Systeme medizinischer Einrichtungen sicher mit der Telematikinfrastruktur. Dazu besitzt er neben notwendigen Funktionen eines Routers insbesondere auch Sicherheitsfunktionen wie beispielsweise eine Firewall. Das enthebt medizinische Einrichtungen nicht von ihrer generellen Verantwortung im normalen Praxisalltag, auf die Sicherheit ihrer IT-Systeme zu achten. Das größte Einfallstor für dortige Sicherheitsrisiken ist eine unsichere Internetnutzung kombiniert mit Rechnern, deren Software nicht auf dem aktuellen Stand ist.“

https://www.gematik.de/news/news/konnektor-kein-ersatz-fuer-sicherheitsmassnahmen-im-praxisalltag/


Heilberufsausweise für Apotheken ab QII 2020

Bis voraussichtlich 30.09.2020 haben Apotheken Zeit, sich an die Telematikinfrastruktur anschließen zu lassen. Die dazu u. a. notwendigen eHBAs werden dazu in Masse erst ab dem zweiten Quartal 2020 verfügbar sein:

„Den Heilberufsausweis werden im ersten Schritt nur die Apothekenleiter*innen benötigen. Die Kammer wird jede Apotheke per Brief informieren, sobald Konkretes bekannt ist. Es wird voraussichtlich mehrere Anbieter von Karten für den Heilberufsausweis und die SMC-B geben. Die Kammer hat erfahren, dass Anbieter bereits werbend an Apotheken herangetreten sind. Wir empfehlen, sich zu informieren, mit dem Abschluss von Verträgen aber zu warten, bis Konkretes über den Start bekannt ist“, zitiert die DAZ.online die Berliner Apothekerkammer.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/10/22/kammern-heilberufsausweise-kommen-ab-dem-2-quartal-2020


Mit der DoctorBox Pro gibt es einen weiteren kommerziellen Anbieter einer Gesundheitsakte

Die Gratisanwendung soll vor allem die Mailkommunikation zwischen Praxen und Patienten eindämmen:

„Die Softwarelösung „DoctorBox Pro“ bündelt die Kommunikation zwischen Arzt und Patient erstmalig innerhalb einer Plattform – der Aufwand für die Mitarbeiter in Praxen und Kliniken wird somit deutlich verringert. Ärzte profitieren von einem wesentlich vereinfachten Bearbeitungsmodus bei Dokumentenanfragen. Der zugehörige E-Mailverkehr wird durch die neue Softwarelösung vollständig eliminiert“, berichtet e-health-com.de.

https://e-health-com.de/details-news/innovatives-managementtool-fuer-gesundheitsdaten/


Studie: Digitaler Healthcare Index (DIG-IN) 2019

Eine von adesso initiierten Erhebung befragte führende Healthcare Unternehmen in Deutschland:

„Die Gesundheitsbranche hat bei der Digitalisierung noch viel Luft nach oben […]. Das Thema ist im Bewusstsein der Verantwortlichen inzwischen angekommen und sie wissen, dass sie etwas ändern müssen. Das hören wir in unseren vielen Gesprächen mit Führungskräften der Branche immer wieder heraus. Ein Grund dafür ist nicht zuletzt, dass die Digitalisierung des Gesundheitswesens in den aktuellen Gesetzgebungsverfahren im Bundesministerium für Gesundheit höchste Priorität hat“, so Emily Andreae, Head of Business Development Health von adesso.

http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4863


Visite vom Roboter

Das Auguste-Viktoria-Klinikum testet den Einsatz von Robotern zur Telemedizin, wenn die Chefärztin nicht im Haus ist:

„Das erspart nicht nur dem Klinikpersonal unnötige Arbeitszeit, um etwa einen Visite­wagen an das Krankenbett zu schieben, sondern erlaubt es auch, mich sehr flexibel und selbständig durch die Klinik zu bewegen. So kann ich nicht nur jederzeit vor Ort am jeweiligen Krankenbett sein, sondern bekomme auch mit, was gerade auf den einzelnen Stationen passiert“, so Chefärztin Mandy Mangler.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/per-roboter-zur-chefarztvisite-a-42175


Podcast zum Digitale-Versorgungs-Gesetz (DGV)

Mit dem DGV beschäftigt sich der Doppelpodcast der Macher vom eHealth-Podcast und vom 2Körperproblem:

„Was bei dem Absatz noch gut ist: Der Einsatz des elektronischen Arztbriefes wird weiter gefördert und die Voraussetzung für die elektronische Verordnung von Heil- und Hilfsmitteln in den Regelwerken der Selbstverwaltung geschaffen […] Was absurd war: Dass die Ärzte, wenn sie Arztbriefe postalisch verschickt haben oder auch gefaxt haben, gab’s dafür dann eine Pauschale. Wenn man’s elektronisch verschickt, dann nicht – das [war] schon ein Digitalisierungsverhinderungsgesetz. Auch da wieder: das Ganze muss vom Datenschutz her sauber sein. Idealerweise wär es auch, wenn jetzt nicht Arztbriefe alleine verschickt werden als PDF, sondern wenn man dann nachher die Daten auch übernehmen kann: semantische Interop.“

https://www.ehealth-podcast.de/folge-91-dvg-digitale-versorgung-gesetz/


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