Linkschau Digitales Gesundheitswesen #33

Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Estland als Vorbild in der Gesundheitsdigitalisierung

Schon jetzt haben fast alle Esten und Estinnen eine digitale Patientenakte, weil sie aus der Not eine Tugend machten.

„Im Jahr 2007 war Estland Ziel eines zwei Wochen andauernden Cyberangriffs auf die Staatsinfrastruktur des Landes: Webseiten von Regierung und Parlament sowie Medien und Banken waren betroffen. Als Konsequenz daraus etablierte Estland ein Blockchain-basiertes Datenmanagementsystem, bekannt als E-Estonia, sowohl im Bereich der staatlichen Verwaltung als auch im Gesundheitssystem“, heißt es in dem Beitrag.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/was-wir-in-sachen-digitalisierung-von-estland-lernen-koennen-a-41920


Praxis ohne Arzt

In Spiegelberg soll eine Praxis ausschließlich auf die Werkzeuge der Telemedizin setzen.

„Die Patienten sollen nicht mit irgendeinem Arzt konfrontiert werden, der bei einem Telemedizinanbieter zufällig Dienst hat. Sie behalten den Arzt, den sie kennen, bekommen ihn aber nicht jedes Mal persönlich zu Gesicht“, erklärt Dr. Tobias Gantner, Gründer von HealthCare Futurists und Geschäftsführer von PhilonMed.

https://e-health-com.de/details-news/mit-arzt-aber-nicht-vor-ort-erste-telepraxis-im-suedwesten/


KBV stellt automatischen Telefonassistenten vor

Auch die Kassenärztliche Bundesvereinigung arbeitet an der Erleichterung des Praxisalltags mit digitalen Mitteln.

„Digitalisierung ist kein Selbstzweck: Sie soll die Arbeit in den Praxen erleichtern und einen Zusatznutzen für die Patienten bringen. Mit der ‚KBV-Zukunftspraxis‘ haben wir seinerzeit einen Wettbewerb um die besten Ideen ins Leben gerufen. Ich freue mich, dass mit Aaron.ai nun das erste Gewinnerprojekt im Praxisalltag auf Herz und Nieren geprüft wird,“ sagt Dr. Andreas Gassen, KBV-Vorstandsvorsitzender.

https://www.kbv.de/html/presse_42131.php


Können Videosprechstunden die Notfallmedizin entlasten?

Dieser Frage sollte im Rahmen einer Dissertation an der Universität des Saarlandes beantwortet werden.

„Immerhin jeder fünfte Patient, der sich in ärztlichen Notfalleinrichtungen vorstellt, würde auch eine Videosprechstunde in Anspruch nehmen“, heißt es in der Zusammenfassung.

https://e-health-com.de/details-news/videosprechstunden-in-der-notfallversorgung-eine-empirische-studie/


Heal Capital

Startup-Fonds des Verbandes des Privaten Krankenversicherung (PKV) soll Wagniskapital für Innovationen im Gesundheitswesen bereitstellen.

„Der neugegründete Fonds ist ein weiterer Beleg, dass die Private Krankenversicherung als Motor für Innovationen im deutschen Gesundheitssystem wirkt, auch durch eine zukunftsweisende Anlageform“, so PKV-Verbandsvorsitzender Ralf Kantak.

https://e-health-com.de/details-news/pkv-verband-gruendet-startup-fonds-fuer-digitale-gesundheits-innovationen/


BSI drängt auf Nachweis der Kliniken über IT-Sicherheit

Im Juni endete eine Frist des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI).

„KRITIS-Betreiber im Gesundheitswesen sollten kein Risiko eingehen und sich auf die Expertise einer prüfenden Stelle wie TÜV SÜD mit Kompetenzen in den Bereichen Audit, IT- und Informationssicherheit und Branchenwissen verlassen“, empfiehlt Jens Linstädt, Product-Compliance-Manager Healthcare bei der TÜV SÜD Management Service GmbH.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/druck-auf-krankenhaeuser-hinsichtlich-it-sicherheit-waechst-a-41923


KBV aktualisiert Informationen zur Finanzierung der TI-Anbindung

Nicht nur die Erstausstattungspauschale wird sich ändern, auch Anpassungen für den elektronischen Medikationsplan (eMP) und das Notfalldatenmanagement (NFDM) wurden erforderlich.

„Ursprünglich sah die TI-Finanzierungsvereinbarung eine quartalsweise Absenkung der Pauschale für den Konnektor in Höhe von 10 Prozent vor, um die Entwicklung des Marktes abzubilden. Da diese Anpassung in 2019 aber nicht erfolgt ist, wird die Pauschale zum 1. Januar 2020 in einem Schritt von 1.547 Euro auf 1.014 Euro abgesenkt. Damit haben KBV und GKV-Spitzenverband auf den günstigen Preis reagiert, zu dem ein Hersteller seinen Konnektor inzwischen anbietet“, heißt es in dem Beitrag.

https://www.kbv.de/html/1150_42073.php


Bundesdruckerei kann Apothekenausweis herstellen

Die Bundesdruckerei hat die Zulassung zur Herstellung der SMC-B-Karten für Apotheken erhalten. Auch die Zulassung für den Heilberufsausweis (HBA) soll bald folgen.

„Laut einer Pressemitteilung kann der Ausweis sofort bestellt werden – entweder online bei der oder alternativ bei einem der Vertriebspartner, der CompuGroup Medical Deutschland (CGM) oder dem Deutschen Apotheker Verlag“, berichtet die DAZ.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/09/12-09-2019/smc-b-fuer-apotheken-bundesdruckerei-als-erster-anbieter-zugelassen


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