Linkschau Digitales Gesundheitswesen #30

Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


CGM reicht eHealth-Konnektor zur Zulassung bei Gematik ein

Während die bisherige zugelassene Konnektor-Generation das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) bewerkstelligen konnte, soll der kommende eHealth-Konnektor auch das Notfalldatenmanagement (NFDM), den elektronischen Medikationsplan (eMP) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) über die Telematikinfrastruktur sicherstellen. Sobald die Zulassung erteilt ist, verspricht CGM, die bisherigen VSDM-Konnektoren per Software-Update zum eHealth-Konnektor zu machen, ohne dass die Geräte ausgetauscht werden müssten.

„Wir freuen uns, dass die KoCoBox MED+ alle von der Gematik vorgegebenen Spezifikationen erfüllt und nun für das Zulassungsverfahren eingereicht werden konnte“, so Uwe Eibich aus dem Vorstand der CompuGroup Medical Deutschland.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/21/compugroup-bringt-e-health-konnektor-auf-den-weg
https://e-health-com.de/details-news/cgm-hat-die-naechste-konnektorgeneration-entwickelt/


Elektronische Ausweise für Apotheken kommen

Nach dem Willen der Bundesregierung müssen sich auch Apotheken bis zum März 2020 an die Telematikinfrastruktur anschließen. Für die TI-Anbindung benötigen sie eine entsprechende SMC-B-Karte, mit der sich Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in der Apotheke am Kartenlesegerät als befugt identifizieren können. Bei Ärztinnen und Ärzten kursiert die Karte als so genannter Praxisausweis. Herausgegeben werden die Karten von den Landesapothekerkammern. Der Anbieter Medisign ist optimistisch, die SMC-Bs für Apotheken noch Ende diesen Jahres ausgeben zu können.

„Unser Ziel ist es, möglichst schnell mit der Ausgabe der Ausweise an die Apotheken zu beginnen“, sagt Armin Flender, Geschäftsführer von Medisign.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/apothekenpraxis/erezept-ti-zugangskarten-ab-september/


Artikelserie zum E-Rezept

Die Deutsche Apotheker Zeitung stellt auf ihrem Online-Portal Beiträge und Interviews zur Themenwoche E-Rezept zusammen. Dort wird unter anderem der aktuelle Stand besprochen, Modellprojekte vorgestellt und die Akzeptanz neuer Technologien in der Apotheke mit der in Arztpraxen abgeglichen.

„Ärzte werden künftig in ihrer Praxis-Software die Auswahlmöglichkeit haben, ob sie ein Rezept ausdrucken oder digital erzeugen. Entscheiden sie sich für die digitale Variante, wird das E-Rezept auf einem Server verschlüsselt gespeichert. Gleichzeitig erhält auch der Patient ein Zugriffsrecht auf das E-Rezept, es wird ein Zugriffscode bzw. Schlüssel erstellt (zum Beispiel ein 2D-Code), mit dem nur der Patient selbst auf seine Verordnung zugreifen kann. Diesen Code benötigt der Patient, um die Apotheke seiner Wahl zu befähigen (beispielsweise mittels einer Handy-App), auf dieses digitale Rezept zuzugreifen. Der Apotheker benutzt den vom Patienten mitgebrachten Schlüssel (oder scannt den 2D-Code), sieht die Verordnung dann in der Apothekensoftware und kann das passende Arzneimittel beliefern. Auf dem Server ändert sich der Status des E-Rezeptes, es gilt als beliefert. Die Apotheke übermittelt die Verordnung digital an das Rechenzentrum, von da aus gelangt es weiter zur Krankenkasse“, heißt es im Bericht zum aktuellen Stand.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/themen/apotheke/e-rezept
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/19/wie-ist-der-aktuelle-stand-beim-e-rezept


Gematik stellt die elektronische Patientenakte (ePA) vor

Ab Januar 2021 haben alle gesetzlich Versicherten Anspruch auf eine elektronische Patientenakte, in der sie freiwillig Gesundheitsdaten speichern können. Wie genau das funktionieren soll, stellt die Gematik in einem Video vor:


Erklärvideo zur elektronischen Patientenakte (ePA) from gematik GmbH on Vimeo.


Die Hälfte der Deutschen wünscht sich mehr Fortschritt bei der Digitalisierung im Gesundheitssektor

Das ist das Ergebnis der „European Study on the Digitalisation of the Healthcare Pathways“, für die Gesundheitsexpertinnen und -experten sowie 1.200 Bürgerinnen und Bürger aus Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Norwegen, Spanien befragt wurden.

„Die Deutschen sind längst bereit für digitale Angebote in der Gesundheitsversorgung. Die Technik dafür ist ebenfalls vorhanden, nun müssen die Akteure nachziehen“, so Dr. Tina Wulff, Senior Digital Healthcare Consultant der Sopra Steria Consulting.

https://e-health-com.de/details-news/studie-zum-gesundheitswesen-jeder-zweite-deutsche-ist-unzufrieden-mit-dem-digitalen-fortschritt/


Startup für Terminmanagement-Software expandiert nach Leipzig

Die deutsch-französische Firma hat bereits Standorte in Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.

„Leipzig ist ein vielversprechender Standort für uns. […] In den vergangenen Monaten gab es in der Region immer wieder proaktive Anfragen von Ärzten und Kliniken nach unserer Software-as-a-Service-Lösung. Diesen Bedarf wollen wir hier vor Ort nun noch besser bedienen und unser Ärztenetzwerk weiter ausbauen“, sagt Michael Jezela, Regional-Managerin von Doctolib.

https://www.kma-online.de/aktuelles/wirtschaft/detail/doctolib-treibt-expansion-in-deutschland-voran-a-41741


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