Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Streit um TI-Finanzierung von Praxen

Der GKV-Spitzenverband möchte die Erstattungspauschalen für Telematikinfrastruktur-Hardware rückwirkend kürzen. Das Schiedsamt entscheidet Ende August.

„Das ist für uns nicht verhandelbar. […] Die Praxen brauchen Verlässlichkeit und Planungssicherheit. Alle Ärzte und Psychotherapeuten, die bislang die TI-Ausstattung bestellt haben, müssen dafür auch die bisher gültigen Pauschalen erhalten“, sagt KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel.

https://www.kbv.de/html/1150_41645.php


KBV: Diese Daten werden über die TI übertragen

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) entkräftet die Sorge, dass Krankenkassen über die TI Zugriff auf die Praxisrechner bekommen.

„Es werden bei dieser Anfrage niemals Versichertendaten von der Praxis an die Krankenkasse übertragen. Beim VSDM kann die Krankenkasse nicht erkennen, von welchem Arzt oder Psychotherapeuten die Anfrage kommt. Die Krankenkassen können so nicht nachvollziehen, welcher Versicherte gerade bei welchem Arzt oder Psychotherapeuten behandelt wird“, heißt es in dem Beitrag der KBV.

https://www.kbv.de/html/1150_41621.php


Künstliche Intelligenz soll bei der Datenauswertung von CTs helfen

Auch die grafische Bearbeitung von Bildern aus der Computertomografie könnte Ärzte und Ärztinnen entlasten.

„Die Software ermittelt automatisch das Volumen eines Tumors, damit ist die Wirkung moderner Tumortherapien viel besser zu objektivieren“, berichtet Michael Lell, Leiter der Radiologie am Klinikum Nürnberg.

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/digital/kuenstliche-intelligenz-ersetzt-sie-die-arbeit-eines-radiologen-16327575.html


NRW-Gesundheitsministerium plant Virtuelles Krankenhaus

Durch digitale Vernetzung soll die medizinische Versorgung in Nordrhein-Westfalen verbessert werden.

„Wir wollen die Zügel in die Hand nehmen und die digitale Versorgung im Gesundheitswesen besser nutzen. Trotz zahlreicher Maßnahmen und hoher Investitionen ist es bisher nicht ausreichend gelungen, ein landesweites, engmaschiges und digital unterstütztes Versorgungsnetzwerk aufzubauen. In der Vergangenheit hat es bereits eine Vielzahl von Einzelprojekten gegeben, die nach einer bestimmten Laufzeit beendet wurden. Das Virtuelle Krankenhaus soll dagegen Teil des Systems der Regelversorgung werden und schließlich ganz normal wie die anderen Leistungen des Gesundheitssystems von den Krankenkassen finanziert werden. In der Vergangenheit sind zudem die Angebote der einzelnen Träger gescheitert, weil sie nicht kompatibel waren. Auch damit muss Schluss sein“, so NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann.

https://e-health-com.de/details-news/nrw-gesundheitsminister-laumann-stellt-plaene-fuer-virtuelles-krankenhaus-vor/


TK holt HEK ins Pilotprojekt zum E-Rezept

Die Techniker Krankenkasse arbeitet ihrer Version des elektronischen Rezepts nun mit der Hanseatischen Krankenkasse zusammen.

„Durch die digitale Verordnung werden Abläufe für Patienten, Ärzte und Apotheker schneller und bequemer sein. Die ersten Rückmeldungen aus dem Pilotprojekt sind sehr positiv. Zudem ist weiteres Interesse in der Kassenlandschaft vorhanden. Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind, das E-Rezept als festen Bestandteil in die Versorgung zu integrieren“, sagt der stellvertretende TK-Vorstandsvorsitzende Thomas Ballast.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/politik/erezept-tk-holt-weitere-kasse-ins-boot/


Elektronische Arzneimittelinformationen-Verordnung in Kraft getreten

Hintergrund ist das Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz aus dem Mai 2017.

„Zukünftig werden Vertragsärzte in der Verordnungssoftware einen Hinweis erhalten, wenn für ein Arzneimittel ein Beschluss zur frühen Nutzenbewertung vorliegt. […] Beispielsweise soll angezeigt werden, ob und in welchem Ausmaß das jeweilige Arzneimittel einen Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie aufweist. Auch über die Ergebnisse der klinisch relevanten Endpunkte, die zum Beschluss geführt haben, sollen die Ärzte informiert werden“, heißt es im Beitrag der KBV.

https://www.kbv.de/html/1150_41627.php


AOK, Sana und Vivantes beim „Health-IT-Talk“

Zusammen bilden sie ein „digitales Gesundheitsnetzwerk“:

„Wir brauchen einheitliche Schnittstellen zu Krankenhäusern und Ärzten, die alle Kassen nutzen können. Es gilt, zunächst eine Infrastruktur als gemeinsame Basis für alle Player zu schaffen, der Wettbewerb zwischen den Kassen kann dann auf Ebene von Serviceleistungen für die Versicherten stattfinden“, so das Motto der Partner.

http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4803


Pivmed will den Apothekenmarkt verändern

Digitale Tablettenpressen sollen die personalisierte Medikation, also auf die einzelnen Patienten abgestimmte Wirkstoffe, ermöglichen:

„Wir wollen den gesamten Pharmamarkt aufräumen, denn jeder Patient hat das Recht auf eine personalisierte Medikation“, kündigt Ingo Krause an, Geschäftsführer Pivmed.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/markt/wir-werden-die-gesamte-apothekenbranche-umkrempeln-personalisierte-medizin/


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