Linkschau Digitales Gesundheitswesen #28

Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


TI bei Apotheken: Fördergelder nur für zugelassene Geräte

Anbieter von Telematikinfrastruktur-Hardware raten schon jetzt zur Bestellung von Geräten, die erst durch künftiges Update zu einem zugelassenen E-Health-Konnektor werden. Laut DAV sind die Geräte erst nach dem Update förderfähig.

„Und so lautet die Empfehlung des DAV an die Apotheker: Abwarten bis es die Konnektoren mit entsprechender Zulassung gibt, dann ist der GKV-Zuschuss sicher“, heißt es im Beitrag von DAZ Online.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/05/ti-hardware-jetzt-zuschlagen-oder-abwarten/


Philips Future Health Index 2019

Für die vierte Ausgabe der von Philips beauftragten Studie wurden Menschen in 15 Ländern zum Thema „Das Gesundheitswesen im Wandel: Bedeutung von digitalen Gesundheitstechnologien für medizinische Fachkräfte und (potenzielle) Patienten“ befragt.

„Wir wissen, dass ein interessierter, informierter und sich befähigt fühlender Patient mehr auf seine Gesundheit achtet und so dazu beitragen kann, die Versorgungskosten zu senken“, sagt Jan Kimpen, Chief Medical Officer von Philips.

https://www.kma-online.de/aktuelles/medizin/detail/digitaler-informationsfluss-zwischen-arzt-und-patient-ausbaufaehig-a-41575


Belgien schafft Papierrezept ab

Ab 2020 werden Rezepte im Nachbarland fast ausschließlich digital ausgestellt. Ausnahmen gibt es für alte Ärzte und Notfälle.

„Hintergrund ist die 2011 beschlossene EU-Richtlinie 2011/24/EU, die eine Behandlung europäischer Bürger über die Grenzen hinweg sicherstellen und den Mitgliedstaaten den sicheren Austausch von Gesundheitsdaten ermöglichen soll. Seither werden schrittweise in allen EU-Mitgliedstaaten grenzüberschreitende digitale Gesundheitsdienstleistungen – das eRezept und die ePatientenakte – eingeführt“, heißt es in dem Beitrag.

https://www.apotheke-adhoc.de/nachrichten/detail/internationales/belgien-schafft-papier-rezept-ab-digitalisierung/


Grüne fordern mehr Datenschutzoptionen für Patienten bei der elektronischen Patientenakte (ePA)

Der bislang für den Start der ePA geplante Mechanismus ermöglicht keine Differenzierung der Einblickmöglichkeiten verschiedener Ärztinnen und Ärzte.

„Wenn man dann nur entscheiden kann, dass dieser Arzt alles sehen darf oder gar nichts, ist das eine Einschränkung für die Patienten“, resümiert der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/06/gruene-fordern-datenschutz-nachbesserungen-bei-e-patientenakte


Bei der Barmer lassen sich Pflegeanträge online stellen

So soll die Pflegebeantragung schneller und weniger kompliziert werden.

„Mit dem Online-Pflegeantrag setzen wir unsere digitale Strategie konsequent weiter um. Unser Ziel sind kundenfreundliche Anwendungen, mit denen unsere Versicherten ihre Anliegen schnell und unkompliziert erledigen können“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Barmer-Vorstandsvorsitzender.

https://www.krankenkassen-direkt.de/news/pr/mitteilung.pl?id=2295488


Digitalisierung bei Hebammen und Entbindungspflegern

Die Bundesregierung antwortet auf eine kleine Anfrage:

„Ob durch digitale Leistungen zusätzliche nennenswerte Tätigkeitspotenziale der Hebammen erschlossen werden können, hängt zunächst davon ab, inwiefern entsprechende Leistungen im Rahmen des Hebammenhilfevertrages nach § 134a Absatz 1 SGB V vereinbart werden […]. Hierfür maßgeblich dürfte sein, ob und inwieweit Leistungen der Hebammen aus medizinischer Sicht und aus Versorgungssicht für eine digitale Leistungserbringung geeignet sind und inwiefern dieses Medium von den Hebammen genutzt wird“, heißt es in der Antwort.

https://dip21.bundestag.de/dip21/btd/19/115/1911503.pdf


Arztpraxen können über die KBV freie Termine melden

Dazu bietet die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) eine Gratis-Software an.

„Die Software, die die KBV kostenfrei bereitstellt, lässt sich einfach vom Praxis-Computer bedienen. Nach der Anmeldung – die Zugangsdaten erhalten Ärzte und Psychotherapeuten von ihrer Kassenärztlichen Vereinigung (KV) – können Praxen sofort starten und ihre Termine eintragen. Sie können zugleich festlegen, wann ein nicht vermittelter Termin freigegeben wird“, erklärt die KBV.

https://www.kbv.de/html/1150_41576.php


Medizinisches Informationsangebot über das Gesundheitsterminal

Die Info-Säule soll so leicht zu bedienen sein wie ein Bankautomat und kann die elektronische Gesundheitskarte (eGK) lesen.

„Wir verstehen uns als eine moderne, innovative und serviceorientierte Klinik. Daher ist es für uns selbstverständlich, an diesem Projekt teilzunehmen. Wir sind stolz darauf, die erste Klinik in der Region Leipzig zu sein, die ihren Patienten und Besuchern den digitalen Service zur Verfügung stellt“, so Melanie Rosche, Geschäftsführerin der Schkeuditzer Helios Klinik.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/neuer-digitaler-service-in-der-helios-klinik-in-schkeuditz-a-41583


Netdoktor.de wechselt den Eigentümer

Burda übernimmt das Online-Portal von Holtzbrinck, das monatlich rund 21 Millionen Besuche aufweist.

„Alle Inhalte werden von Ärzten, Biologen und Fachjournalisten erstellt“, teilte der Medienkonzern Burda mit.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/burda-uebernimmt-netdoktorde-a-41554

„Wir begrüßen die Übernahme von NetDoktor.de durch unseren Partner Hubert Burda Media außerordentlich. NetDoktor.de wird als weiteres Element des Zukunftspakts Apotheke maßgeblich dazu beitragen, die Bedeutung der Vor-Ort-Apotheken in Deutschland für die flächendeckende Arzneimittelversorgung herauszustellen“, so Michael Kuck, Vorstandsvorsitzender der Apothekergenossenschaft Noweda.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/08/07/kuck-netdoktor-de-soll-patienten-in-die-apotheken-vor-ort-fuehren


Telemedizin in Rheinland-Pfalz

Lungenkranke führten dabei ein Gesundheitstagebuch und übermittelten Messwerte an regionale Facharztpraxen, wo die Daten ausgewertet und auf Auffälligkeiten reagiert wurde.

„Wir sind stolz darauf, dass wir in Rheinland-Pfalz so innovative Konzepte wie ‚Rheinland-Pfalz atmet durch‘ erproben und damit die Telemedizin ein Stück voranbringen können. Projekte wie dieses zeigen, dass wir progressive Leistungserbringer und zukunftsfähige IT-Unternehmen im Land haben, die die Zukunft der Versorgung aktiv mitgestalten. Telemedizin wird eine immer wichtigere Rolle in unserem Gesundheitswesen spielen“, sagte die Landesgesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler.

https://e-health-com.de/details-news/erfolgreiches-telemedizin-projekt-in-rheinland-pfalz/


Fortschritte bei der Bestimmung von Sterbewahrscheinlichkeiten durch künstliche Intelligenz

Das ergab eine Studie, die die Harvard Universität gemeinsam mit der Hochschule Stralsund durchführte.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass künstliche Intelligenz dazu eingesetzt werden kann, Informationen über die Lebensdauer sowie die Gesundheit von medizinischen Routine-Aufnahmen zu extrahieren. [Das] Wissen über das individualisierte Sterberisiko [kann dazu genutzt werden], informierte Entscheidungen über Präventionsmaßnahmen wie z.B. Lungenkrebs-Screenings zu treffen“, so Prof. Dr. Thomas Mayrhofer von der Hochschule Stralsund.

https://e-health-com.de/details-news/mit-kuenstlicher-intelligenz-die-sterbewahrscheinlichkeit-bestimmen/


Podcast zu Patientendatenmanagementsystemen (PDMS)

Folge #85 des eHealth-Podcast beschäftigt sich zusammen mit dem Gast Janko Ahlbrandt mit PDMS:

„Ein großes Thema ist zum Beispiel immer Medikation. Intensivpatienten haben eine lange Latte an Medikamenten, die sie jeden Tag bekommen über alle möglichen Zugänge bekommen“, erklärt Janko Ahlbrandt, Assistenzarzt in Heidelberg.

https://www.ehealth-podcast.de/folge-85-pdms/


Sie wollen zu digitalen Themen im Gesundheitswesen auf dem Laufenden bleiben? Abonnieren Sie jetzt gratis unsere neuesten Beiträge: per Mail-Alert, RSS oder Newsletter: Hier klicken und kostenlos eintragen!


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Die folgenden im Rahmen der DSGVO notwendigen Bedingungen müssen gelesen und akzeptiert werden:
Durch Abschicken des Formulares wird Ihr Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in unserer Datenbank gespeichert. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Menü

BERATUNG

Haben Sie Fragen zu den Themen Technik, Prozessmanagement, Kommunikation oder Wissensvermittlung in Ihrer medizinischen Einrichtung?

Unsere Experten beraten Sie gern.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns:

Tel: +49 (0)89 32 49 33 97

mail@digitales-gesundheitswesen.de

Holler Box