Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Gematik aktualisiert Informationsmaterial zur Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Rund um die TI-Anbindung sind viele Dinge in Bewegung. Die Gematik reagiert mit aktualisierten Informationen.

„Das bereitgestellte Muster-Installationsprotokoll ‚Sichere TI-Installation‘ ist eine Empfehlung für die Mindestdokumentation. Das aktualisierte Informationsblatt ‚Betriebsarten des Konnektors‘ erklärt die Anschlussvarianten (z. B. ‚Serielle Anbindung‘ und ‚Parallele Anbindung‘) an die TI. Des Weiteren stellt die gematik ein Informationsblatt ‚Datenschutz und Haftung in der Telematikinfrastruktur‘ zur Verfügung“, präzisiert die Gematik in ihrem Hinweis.

https://www.gematik.de/news/news/inhalte-erweitert-zum-fachgerechten-ti-anschluss/


Bundestag befasst sich mit potenziellen Sicherheitsmängeln der Telematikinfrastruktur

Die FDP richtete gleich 14 Fragen an die Bundesregierung, um Auskunft über die TI-Sicherheit zu bekommen.

„Die IT-Firmen haben bei der Installation der Geräte dafür zu sorgen, dass die Netzwerke hochsicher und deshalb auch verschlüsselt sind – das tun sie aber offenbar teilweise nicht“, berichtet Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freien Ärzteschaft (FA).

https://www.krankenkassen-direkt.de/news/Sensible-Patientendaten-Berichte-ueber-Sicherheitsmaengel-in-Arztpraxen-erreichen-Bundestag-972107.html


KBV: Ärzte haften nicht bei ordnungsgemäßer Nutzung der TI-Konnektoren

Dagegen seien die Datenverarbeiter in der Pflicht.

„Der Konnektor stellt kein Sicherheitsrisiko für die Praxen dar. Dies gelte auch für die zugelassenen Anwendungen und Dienste der TI, deren Anbieter der gematik regelmäßig ihre Sicherheitsleistung nachweisen müssen“, heißt es in dem Beitrag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung.

https://www.kbv.de/html/1150_41119.php


Viele Praxen sind noch nicht an die TI angeschlossen

Das ist laut einer Befragung durch den Ärztenachrichtendienst nicht nur auf Lieferschwierigkeiten oder technische Probleme zurückzuführen.

„Anders als Erfolgsmeldungen aus Politik und Industrie vermuten lassen, sind offenbar erst rund die Hälfte der Praxen an das System angeschlossen: 48 Prozent von rund 2.400 befragten Ärzten gaben im Rahmen der änd-Befragung an, dass sie den TI-Anschluss bereits hinter sich hätten. Dass folglich 52 Prozent der Ärzte keinen Anschluss haben, liegt offenbar nicht in erster Linie an Lieferschwierigkeiten oder technischen Problemen: Nur zehn Prozent der betreffenden Praxen betonten, dass sie noch nicht angeschlossen seien, da technische Komponenten fehlten oder Dienstleister nicht verfügbar wären. Satte 76 Prozent erklärten hingegen, dass sie die Telematik-Infrastruktur komplett ablehnen, da das System schlichtweg überflüssig sei oder sie bei dieser Form der Vernetzung um die Sicherheit ihrer Patientendaten fürchteten“, heißt es in der Pressemeldung.

https://www.krankenkassen-direkt.de/news/mitteilung/aend-Telematik-Infrastruktur-Klagewelle-aus-den-Arztpraxen-2259280.html


Neuer Gematik-Chef soll deutlich mehr als sein Vorgänger verdienen

Berichten des Magazins Der Spiegel zufolge soll Markus Leyck Dieken etwa 300.000 Euro Grundvergütung jährlich beziehen. Sein Vorgänger Alexander Beyer erhielt 180.000 Euro.

„Um einen Topmanager zu bekommen, müsse man ‚mindestens ein Gehalt zahlen, das unter Spitzenfunktionären der gesetzlichen Krankenversicherung üblich ist‘“, zitiert der Spiegel das Bundesministerium.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/service/jens-spahn-will-verguetung-fuer-neuen-topmanager-verdoppeln-a-1273613.html


VSDM: Die Kassenärztliche Bundesvereinigung gibt Tipps zum digitalen Datenabgleich

Vom ersten Abgleich der Versichertenstammdaten über die Telematikinfrastruktur (VSDM) hängt die Kostenerstattung durch die Kassenärztliche Vereinigung für Praxen ab.

„Für das VSDM wird die eGK in das E-Health-Kartenterminal gesteckt, ein automatisierter Datenabgleich beginnt und ein Prüfungsnachweis wird auf der Karte gespeichert. Hierbei wird geprüft, ob auf den Servern der Krankenkassen aktualisierte Informationen vorliegen (z.B. neue Anschrift nach Umzug)“, stellt die KBV die Funktion vor.

https://www.kbv.de/html/1150_41096.php


Die Schwierigkeiten fremdsprachiger Gesundheits-Software

Die Einführung der „Epic“-Software in Dänemark zeigt, dass es nicht nur Übersetzungsprobleme gibt, die den internationalen Einsatz von Software erschwert. In Dänemark dürfen in bestimmten Fällen auch Krankenschwestern Arzneimittel verabreichen – in der Software ließ sich dies und vieles mehr nicht abbilden.

„The U.S. and Danish health care systems are starkly different. Denmark has socialized medicine; Danes don’t need insurance and don’t have medical bills. U.S. hospital systems and doctors’ offices bought digital record systems primarily to bill more efficiently — the care component came later. In Danish hospitals, nurses and doctors dispense the drugs, not pharmacies“, heißt es in dem Bericht von Politico.

https://www.politico.com/story/2019/06/06/epic-denmark-health-1510223


Wie kann IT bei Operationen unterstützen?

Mit dieser Frage beschäftigt sich Folge #82 des eHealth-Podcast:

„Das Abrufen von Patienten könnte automatisiert passieren, so dass man nicht anrufen muss, so wie man es früher gemacht hat, sondern das Ganze über einen gewissen Automatismus laufen lässt. [Und] dass man klärt, wenn der Patient den OP betrifft, dass es der richtige Patient ist“, zählt der Podcast einige Beispiele schon vor der OP auf.

https://www.ehealth-podcast.de/82-op-management-teil-2/


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