Linkschau Digitales Gesundheitswesen #20

Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Jens Spahn auf der Gesundheitsministerkonferenz

Der Bundesgesundheitsminister sieht in der Digitalisierung weiterhin den zentralen Treiber der kommenden Veränderungen:

„Die Digitalisierung sinnvoll zu nutzen, ist eine der großen Herausforderungen der Gesundheitspolitik der nächsten Jahre. Wenn wir die Chancen des digitalen Wandels ergreifen, können wir den Patienten-Alltag besser machen. Deshalb begrüße ich es ausdrücklich, dass die Gesundheitsminister diesmal dieses Thema auf ihrer Konferenz aufgreift. Wir sollten den digitalen Wandel gestalten und nicht erleiden“, so Bundesgesundheitsminister Jens Spahn.

https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ministerium/meldungen/2019/spahn-muessen-die-chancen-des-digitalen-wandels-ergreifen.html


Bundestag beschließt Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV)

Es enthält auch die Frist für das kommende E-Rezept 2021:

„Apotheker und Krankenkassen werden verpflichtet, die notwendigen Regelungen für die Verwendung des E-Rezeptes zu schaffen (Frist: 7 Monate nach Inkrafttreten des Gesetzes). Der Deutsche Apothekerverband und der GKV-Spitzenverband sollen dafür die notwendigen, gemeinsamen Verträge neu verhandeln und ändern“, fasst DAZ.online die Auswirkungen für Apotheken zusammen.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/06/07/bundestag-beschliesst-arzneimittelreform


Apotheker fordern mehr Zeit für die Anbindung an die Telematikinfrastruktur

Der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) sieht über den 31. März 2020 weitere 9 Monate als notwendig an.

„Auf Basis einer frühzeitigen Bereitstellung von E-Health-Konnektoren durch weitere Anbieter und der notwendigen Zeiträume für die technische Implementierung von Komponenten in den Apotheken ist eine flächendeckende Anbindung von Apotheken an die Telematikinfrastruktur zum 31. Dezember 2020 realistisch und möglich“, heißt es in einer Stellungnahme zum Digitale Versorgung-Gesetz (DVG)

https://www.abda.de/fileadmin/assets/Stellungnahmen/2019/2019-06-07-ABDA-Stellnahme_RefE-DVG.pdf


Bundesärztekammer nimmt ebenfalls zum DVG Stellung

Vor allem bei der Stafprozessordnung, mit Blick auf rein privatärztlich tätige Ärztinnen und Ärzte sieht die Kammer Regulierungsbedarf und schlägt eine Erprobungsregion für digitale Anwendungen vor.

„Angesichts des neuen Zulassungsweges für digitale Gesundheitsanwendungen wiederholt die Bundesärztekammer die Notwendigkeit, den Entwicklern digitaler Gesundheitsanwendungen verlässliche und dauerhafte Rahmenbedingungen für eine Erprobung zur Verfügung zu stellen“, heißt es in der Stellungnahme.

https://www.bundesaerztekammer.de/fileadmin/user_upload/downloads/pdf-Ordner/Stellungnahmen/DVG-RefE.pdf

Der AOK-Bundesverband schlägt ebenfalls weitere Präzisierungen vor:
https://aok-bv.de/imperia/md/aokbv/positionen/stellungnahmen/aok_stellungnahme_refe_dvg.pdf


Auch der neue E-Health-Podcast nimmt mit Folge #81 das DVG in den Blick

Gäste sind Stephanie Kaiser und Dr. Julian Braun, die mit Heartbeat Labs in Startups investieren oder selbst Firmen gründen, um Innovationen auf dem deutschen Gesundheitsmarkt voranzutreiben.

„ Das [„Digitale Versorgung-Gesetz“ (DVG)] bildet einen guten Rahmen, um Innovationen im Gesundheitswesen schneller and den Start zu bringen und besser zu fördern. Sogar die Krankenkassen werden in die Lage versetzt, zwei Prozent ihrer Finanzreserven bereitzustellen, um selber oder mit externen Plattformen wie uns als Joint Venture oder als Auftrag Geschäftsmodelle zu entwickeln oder bestehende zu verbessern im digitalen Bereich. Und das sind natürlich tolle Sachen, die es so im deutschen Krankenkassenwesen noch nicht gab“, meint Dr. Julian Braun im Gespräch.

https://www.ehealth-podcast.de/folge-81-startups-mit-heartbeat-labs/


„Wenn die Arbeit mit dem Kartenlesegerät zum Umgang mit der Diva wird“

In eigener Sache: Ein augenzwinkernder „Kartenlese-Knigge“ zu den „Allüren“ der neuen Gerätegeneration:

„Auf dem Display des Kartenlesers erscheinen bei der PIN-Eingabe mehr Eingabestellen, als die PIN selbst lang ist. Es sieht also so aus, als müssten noch weitere Stellen eingegeben werden. Das schürt Unsicherheiten, die wiederum häufig zu Zeitüberschreitungen bei der PIN-Eingabe führen.“

https://digitales-gesundheitswesen.de/diva-kartenlesegeraet/


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