Linkschau Digitales Gesundheitswesen #15

Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Estland und Portugal verabreden den Austausch von eRezepten

Portugals Gesundheitsministerin, Marta Temido, und Rene Tammist, estnischer Minister für Unternehmertum und IT, handelten ein Abkommen über den Austausch elektronischer Verschreibungen aus.

„Portugal gehört auf dem Gebiet von E-Health zu den Vorkämpfern in der Europäischen Union und will nun auch zu den ersten gehören, die elektronische Lösungen in die Tat umsetzen. […] Bislang gab es noch keine E-Health-Projekte zwischen den beiden Ländern. Das Projekt zum Austausch digitaler Verschreibungen könnte zum Vorbild für ganz Europa werden,“ so Rene Tammist.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/05/02/estland-und-portugal-ermoeglichen-den-austausch-von-e-rezepten


Apotheker entwickeln Einführung des eRezepts mit

Gematik beauftragt den Deutschen Apothekerverband (DAV), die Einführung des eRezepts innerhalb der Beratungen zum geplanten Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) mitzugestalten.

„Der DAV wird nun als ‚primus inter pares‘ alle weiteren gematik-Gesellschafter – insbesondere Krankenhäuser und Zahnärzte – in die Kommentierungs- und Beschlussprozesse einbinden,“ kündigt die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) in einer Pressemitteilung an.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/05/07/gematik-apotheker-mit-einfuehrung-des-e-rezeptes-beauftragt
Weitere Hintergründe: https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2019/05/07/gematik-apotheker-mit-einfuehrung-des-e-rezeptes-beauftragt/


Mitarbeiter in Veränderungsprozesse einbinden

Krankenhäuser sind bei der Bewältigung der Digitalisierung auf Expertise von außen angewiesen. Doch nachhaltige Wandlung darf den Menschen nicht ausblenden.

„Unsere Erfahrung zeigt, dass unsere Optimierungsarbeit besser wird, wenn wir den Faktor Mensch professionell mit einbinden. Sonst ebben wichtige Effekte der Beratung zu schnell ab. Schließlich sind wir daran interessiert, Krankenhäuser dauerhaft als Kunden zu gewinnen – und nicht Jahre später zu hören: Das Projekt war zwar toll, aber wir haben es hinterher nicht umgesetzt. Obwohl in Kliniken eine enorme Zahl von Beratern tätig ist, entstehen zu oft gute Ideen, die am Ende eines Beratungsprozesses nicht angenommen werden,“ warnt Cord Brüning, Geschäftsführer der CoSolvia Beratungs-GmbH.

https://www.kma-online.de/aktuelles/management/detail/wie-krankenhausberater-mitarbeiter-in-veraenderungsprozesse-einbinden-a-40536


EPatient Survey 2019

„Gesundheits-Apps kommen im ersten Gesundheitsmarkt an“ und weitere Erkenntnisse der Studie:

„Gesundheits-Apps überzeugen inzwischen auch die wichtigsten Player im ersten Gesundheitsmarkt. Private und gesetzliche Krankenversicherungen und die Ärzteschaft empfehlen inzwischen digitale Therapielösungen. Eine Trendwende, fast ein Dammbruch zeigt sich im Verhältnis von klassischen Gesundheitsmarkt und den neuen digitalen Angeboten. Private und gesetzliche Krankenversicherungen und die Ärzteschaft sprechen und werben immer stärker für die Nutzung digitaler Angebote. Versicherte erhalten digitale Gesundheits- und Therapieempfehlungen um das Dreifache häufiger von ihren Krankenversicherungen im Vergleich zu den Vorjahren (Zunahme von 5 auf 16 Prozent). Ebenfalls dreimal so viele Patienten erhalten von ihren Ärzten App-Empfehlungen (Zunahme von 3 auf 9 Prozent),“ heißt es in der Pressemitteilung.

https://www.epatient-analytics.com/aktuelles/pmeps2019-5nsj7


„Kliniken der Zukunft“

Die Süddeutsche Zeitung gibt hinter einer Bezahlschranke einen Überblick über Werkzeuge der digitalen Medizin – vom Operationsroboter über die elektronische Patientenakte, 3D-Drucker und VR-Brillen bis hin zur Telemedizin.

„Arzt und Patient müssen sich heute nicht mehr zwingend in einem Raum befinden, nicht einmal im selben Land. Kameras, Tablets und andere Geräte ermöglichen Diagnosen aus der Ferne. So können Menschen mit chronischer Herzschwäche zu Hause ein EKG aufzeichnen und in die Klinik übertragen. Dort werten Mediziner die Daten aus und melden sich, wenn sie Unregelmäßigkeiten feststellen,“ heißt es in dem Beitrag.

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/gesundheit/kliniken-der-zukunft-e918082/


Arzt-Patient-Beziehung in einer digitalisierten Welt

Bucherscheinung: Dr. Dorothee Meinzer hat die Kommunikation zwischen Ärzten und Patienten in der Praxis untersucht.

„[Hier wird] gezeigt, welche Befunde die Forschung zu der Frage liefert, wie sich die Potenziale der Medienangebote, die im Zuge der Digitalisierung entstanden sind, im Kontext der Arzt-Patient-Beziehung kommunikativ realisieren. Es existieren zahlreiche Studien zur Nutzung gesundheitsbezogener Online-Angebote im Kontext der Arzt-Patient-Beziehung, die wertvolle Einsichten zu diesem Forschungsinteresse liefern,“ heißt es zu Beginn des 3. Kapitels.

https://www.uni-bremen.de/zemki/das-zemki/aktuelles/news/detail/News/neuerscheinung-die-arzt-patient-beziehung-in-einer-digitalisierten-welt-zur-kommunikativen-konstr/


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