Linkschau Digitales Gesundheitswesen
In unserer Linkschau tragen wir regelmäßig relevante Meldungen zum Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen zusammen. So bleiben Sie im Bilde und sind zu aktuellen Entwicklungen informiert und auf dem Laufenden.


Software von der Universitätsklinik Freiburg erkennt Eintrübungen der Hornhaut schneller als geschulte Menschen

Freiburger Forscherinnen und Forscher haben eine Künstliche Intelligenz (KI) entwickelt, die Augenärzte zuverlässig entlasten könnte.

„Wofür selbst ein geübter Mensch mehrere Minuten benötigt, schafft die selbstlernende Software in wenigen Sekunden,“ so Prof. Dr. Daniel Böhringer, Leiter des Schwerpunkts Klinische Studien an der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Freiburg.

https://www.kma-online.de/aktuelles/it-digital-health/detail/kuenstliche-intelligenz-schneller-als-arzt-bei-bildauswertung-a-40471


TI-Anbindung mit Sicherheitsrisiken

Häufig setzen Praxen auf den Parallelbetrieb, bei dem der Konnektor im Gegensatz zur seriellen Anbindung nicht als integrierte Firewall dienen kann.

„Beim Bundesbeauftragten für den Datenschutz und die Informationsfreiheit hat man dieses Vorgehen als ‚grob fahrlässig‘ eingestuft. […] Die IT-Firmen haben bei der Installation der Geräte dafür zu sorgen, dass die Netzwerke hochsicher und deshalb auch verschlüsselt sind – das tun sie aber offenbar teilweise nicht,“ kritisiert Wieland Dietrich, Vorsitzender der Freie Ärzteschaft (FÄ).

https://www.krankenkassen-direkt.de/news/Schwere-Sicherheitsmaengel-Anschluss-der-Arztpraxen-an-Telematikinfrastruktur-offenbar-mit-vielen-Fehlern-953570.html


Dagegen hält die KBV: „Konnektor bietet optimalen Schutz“

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung reagiert auf die oben zitierten Berichte von Sicherheitsrisiken bei der TI-Anbindung:

„Bei ordnungsgemäßer Installation dient der Konnektor als Schutz für die Praxis,“ so Dr. Thomas Kriedel, KBV-Vorstandsmitglied.

https://www.kbv.de/html/1150_40271.php

Zudem drohten bei Nicht-Anschluss nicht nur finanzielle Einbußen. Auch sei das Versichertenstammdatenmanagement (VSDM) nur die erste der kommenden Anwendungen.
https://www.kbv.de/html/1150_40248.php


Von Kanada in Sachen digitale Gesundheit lernen

Die Bertelsmann Stiftung bereitet die eigene Studie #SmartHealthSystems mit Interviews mit internationalen Fachleuten nach:

„Eine Erkenntnis, die ich interessant finde, ist, dass wir, wenn wir international denken, im Grunde genommen alle auf dem gleichen Weg sind – wir befinden uns nur an unterschiedlichen Entwicklungsetappen und nehmen unterschiedliche Wege, um zum Ziel zu gelangen. In meiner Erfahrung ist niemand allen bei allem voraus und auch niemand bei allem zurück,“ berichtet Dr. Jennifer Zelmer, Präsidentin der Canadian Foundation for Healthcare Improvement.

https://blog.der-digitale-patient.de/zelmer-interview-digital-health-kanada/


Mit der mobilen Versicherten-App zur digitalen Krankenkasse

Die Versicherten-App der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB) verarbeitet bereits Online-Krankmeldungen in der Praxis.

„Die App bietet klassische Services, Infos und Kontakte und eben auch die Möglichkeit erster digitaler Datentransfers. Die Online-Krankmeldung ist ein nächster Schritt zur mobil-digitalen Krankenkasse, weitere Anträge oder Belege werden bald folgen,“ kündigt Christopher Kroll, Leiter Dokumenten-Management der IKK BB, die nächsten Schritte an.

https://www.krankenkassen-direkt.de/news/mitteilung/IKK-BB-Online-Krankmeldung-ist-Schritt-zur-digitalen-Krankenkasse-IKK-BB-App-mit-erstem-digitalen-Kundenprozess-2207696.html


Die KBV sieht bei der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung und dem E-Rezept noch Vereinfachungspotenzial

Um Bürokratie abzubauen, müssten die zuständigen Gremien bei den Vorgaben noch nacharbeiten.

„Entweder der Patient möchte ein Papierrezept, komplett, oder er möchte die Digitalisierung nutzen, dann bitte aber auch komplett, ohne zusätzlichen Papierausdruck eines QR-Codes,“ so Dr. Thomas Kriedel in einem KBV-Presse-Video.

https://www.kbv.de/html/1150_40363.php


Deutsche sind laut Umfrage gegenüber einer zentralen Gesundheitsakte aufgeschlossen

Die meisten Befragten versprechen sich Entlastung und weniger Aufwand durch den Wissenstransfer zwischen Praxen.

„Ältere Menschen möchten Mehrfachuntersuchungen vermeiden,“ erklärt Dr. Gerd Herold, Beratungsarzt der pronova BKK, die Ergebnisse der Studie.

https://www.krankenkassen-direkt.de/news/mitteilung/pronova-BKK-Studie-Deutsche-wuerden-zentrale-Gesundheitsakte-nutzen-2205960.html


Weitere Interviews von der DMEA

Das Krankenhaus-IT Online-Journal hat mehrere Video-Beiträge von Fachleuten auf der DMEA zusammengestellt:

„Gerade im Technologie- bzw. IT-Bereich galten bislang vor allem fachliche Qualifikationen als maßgeblich. Im Zuge des Wandels rücken Soft Skills und Diversität in den Fokus. Insgesamt geht es darum, bisherige ‚Expertise-Silos‘ durch eine Kultur abzulösen, die der zunehmenden Konvergenz von Technologie, Business und Stakeholdern gerecht wird,“ fasst der Beitrag eine der jetzigen Entwicklungen zusammen.

http://www.medizin-edv.de/modules/AMS/article.php?storyid=4745


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