Klinikpersonal rechtzeitig auf die Telematikinfrastruktur vorbereiten

Eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) und ihrer Anwendungen in einer Klinik ist die rechtzeitige und passgenaue Information des Klinikpersonals, das von den Veränderungen betroffen ist.

Die Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) und ihrer Anwendungen bringt Veränderungen für das Klinikpersonal mit sich – nicht nur für die Ärzteschaft, sondern auch für das weitere medizinische Personal und zum Teil auch für Verwaltungsangestellte. Die Veränderungen betreffen dabei sowohl organisatorische Prozesse als auch konkrete Schritte im Arbeitsalltag, wie z.B. die Nutzung des elektronischen Heilberufsausweises (eHBA) durch Ärzte oder auch die Verwendung neuer Eingabemasken im lokalen Verwaltungssystem. Darüber hinaus kommen vermehrt auch die Patienten mit Fragen auf das Klinikpersonal zu, z.B. zu elektronischer Patientenakte, Notfalldatensatz oder auch E-Rezept.

Information und Schulung als wichtiger Baustein der TI-Einführung

Die Mitarbeitenden sind schlussendlich diejenigen, mit denen die Umsetzung von Digitalisierungsprojekten in einer Klinik steht und fällt. Sie müssen lernen, die Anwendungen zu nutzen, und sie werden die Anwendungen nur gerne anwenden, wenn sie sich vorbereitet fühlen und nicht damit allein gelassen werden.

Online-Schulungen für Kliniken
©Afrika Studio - stock.adobe.com

Ein wichtiger Baustein für eine gelungene Einführung der Telematikinfrastruktur an einer Klinik besteht deshalb darin, das Klinikpersonal rechtzeitig vor bzw. mit der Einführung der jeweiligen TI-Anwendungen über die daraus resultierenden Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld zu informieren und im Umgang damit zu schulen.

Wer muss was wissen und welches ist das passende Format?

Wenn eine Klinik eine große Zahl von Beschäftigten fit für die TI machen möchte, sollte sie sich intensiv damit beschäftigen, da zahlreiche Fragen beantwortet und Maßnahmen geplant werden müssen. So ist beispielsweise zu klären, welche Mitarbeitenden welche Informationen benötigen. Außerdem muss das Management entscheiden, welches Format jeweils sinnvoll ist: Für manche Bereiche kann eine Präsenzschulung passend sein, für manche eine Online-Schulung. Für wiederum andere genügt möglicherweise auch eine Kurzinfo auf Papier.

Online-Schulungen erfordern intensive Vorbereitung

Gerade in dem Fall, dass die Beschäftigten online geschult werden sollen, sind zahlreiche Fragen zu klären. Produziert die Klinik das Material, wie z.B. Videos oder interaktive Module, selbst oder wird es bei einem externen Anbieter eingekauft? Und wo werden die Online-Schulungen zur Verfügung gestellt – im eigenen Intranet, in einem eigenen Lernmanagementsystem oder auf der Plattform eines externen Anbieters? Ist bereits ein Lernmanagementsystem vorhanden oder muss dieses erst installiert und konfiguriert werden? Und schließlich: Wenn Schulungen extern eingekauft werden, in welchem Format werden diese ins lokale Lernmanagementsystem integriert, beispielweise als SCORM-Format?

Kliniken sollten ihren Fokus bei der TI-Einführung also nicht nur auf den rein technischen Aspekt und das Funktionieren der Anwendungen legen, sondern dringend auch Ressourcen in die Vorbereitung und Umsetzung von Mitarbeiterschulungen stecken. Dafür gibt es sogar eine eigene Finanzierungsregelung: Kliniken können für Aufwände für interne Mitarbeiterschulungen pro Planbett eine Förderpauschale von 200,00 € in Anspruch nehmen.*

* § 8 Abs. II der Refinanzierungsvereinbarung zu entstehenden Ausstattungs- und Betriebskosten im Rahmen der Einführung und des Betriebs der Telematikinfrastruktur gem. § 291a Abs. 7a SGB V zwischen dem GKV-Spitzenverband und der Deutschen Krankenhausgesellschaft

Unsere Online-Schulungen für Klinikpersonal:

 

  • Online-Kurse zur Vorbereitung auf E-Rezept, ePA & Co.
  • Auf Zielgruppe Klinikpersonal zugeschnitten
  • Moderierte Schulungen mit Erklärvideos
  • Zusatzmaterial für den Arbeitsalltag
  • Mit Wissenstests zum Zertifikat
  • Bereitstellung für eine beliebige Anzahl von Nutzern
  • Zugriff auch über „Lernplattform Digitales Gesundheitswesen“ möglich
  • Über viele klinikeigene Lernmanagementsysteme nutzbar
  • Schulungsangebot wird laufend aktualisiert und ausgebaut


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