Das elektronische Rezept (E-Rezept)

Das elektronische Rezept ermöglicht die digitale Übermittlung von Verordnungen vom Arzt an die Apotheke.

Patienten können den jeweiligen Rezeptcode elektronisch per E-Rezept-App an eine Apotheke ihrer Wahl schicken und dort einlösen.

Zugleich bleibt aber auch der gewohnte Weg erhalten: Wenn der Patient die E-Rezept-App nicht nutzen will oder kann, gibt der verordnende Arzt ihm den für die Einlösung in der Apotheke notwendigen Rezeptcode als Papierausdruck mit.

QR-Code für das E-Rezept
© Digitales Gesundheitswesen
Das elektronische Rezept (E-Rezept)

Vorteile des E-Rezepts

Patienten müssen dank E-Rezept nicht mehr im Wartezimmer Platz nehmen, nur um ein Rezept abzuholen und dann damit zur Apotheke zu gehen, sie können also Zeit und Wege sparen.

Gerade im Falle von Videosprechstunden ermöglicht es das E-Rezept, dass der Patient seine Wohnung nicht verlassen muss: Der Arzt stellt das entsprechende Rezept elektronisch aus, der Patient übermittelt es elektronisch an die Apotheke und erhält anschließend das Medikament z.B. per Botendienst oder Postversand.

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Voraussetzungen

Voraussetzung für die Nutzung des E-Rezepts ist die Anbindung der medizinischen Einrichtung bzw. Apotheke an die Telematikinfrastruktur.

Für die Anschaffung und Installation der benötigten Software und Geräte sowie für die Kosten, die für den Betrieb anfallen, werden Ärzte und Krankenhäuser vergütet, ebenso auch Apotheken.

Aktueller Status

Einführung des E-Rezepts in Praxen

  • In der ersten Stufe betrifft das E-Rezept vor allem das Muster-16-Rezept, das sog. „Rosa Rezept“. In künftigen Entwicklungsstufen werden weitere Rezepttypen und -prozesse in das E-Rezept integriert.
  • Seit dem 1. Juli 2021 wird das E-Rezept getestet.
  • Die Nutzung des E-Rezepts ist für niedergelassene Ärzte mit Kassenzulassung ab dem 01.01.2022 gesetzlich verpflichtend. Die Einführung des E-Rezepts ist jedoch Mitte Dezember 2021 vom Bundesgesundheitsministerium auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden, da die technischen Voraussetzungen für die verpflichtende Einführung nicht gegeben waren und das E-Rezept noch nicht ausreichend erprobt wurde.

Online-Schulung „Das elektronische Rezept“ (Praxisversion)

Einführung des E-Rezepts in Kliniken

  • In der ersten Stufe betrifft das E-Rezept vor allem das Muster-16-Rezept, das sog. „Rosa Rezept“. In künftigen Entwicklungsstufen werden weitere Rezepttypen und -prozesse in das E-Rezept integriert.
  • Seit dem 1. Juli 2021 wird das E-Rezept getestet, zunächst in verschiedenen Fokusregionen mit einer Auswahl von Leistungserbringern und Apotheken, danach deutschlandweit.
  • Ambulanzen in Kliniken sind ab dem 01.01.2022 gesetzlich verpflichtet E-Rezepte zu verwenden. Auch Entlassrezepte nach teilstationärer oder stationärer Behandlung müssen dann als E-Rezepte ausgestellt werden. Nicht betroffen ist der stationsinterne Bereich.
  • Die Einführung des E-Rezepts ist Mitte Dezember 2021 vom Bundesgesundheitsministerium auf einen unbestimmten Zeitpunkt verschoben worden, da die technischen Voraussetzungen für die verpflichtende Einführung nicht gegeben sind und das E-Rezept noch nicht ausreichend erprobt wurde.
  • Bis zum 30.06.2022 gilt eine Übergangsregelung, die weiterhin die Verwendung von Muster 16 für die betroffenen Verordnungstypen erlaubt.

Online-Schulung „Das elektronische Rezept“ (Klinikversion)

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