Das elektronische Rezept (E-Rezept)

Das elektronische Rezept ermöglicht die digitale Übermittlung von Verordnungen vom Arzt an die Apotheke.

Patienten können den jeweiligen Rezeptcode elektronisch per E-Rezept-App an eine Apotheke ihrer Wahl schicken und dort einlösen.

Zugleich bleibt aber auch der gewohnte Weg erhalten: Wenn der Patient die E-Rezept-App nicht nutzen will oder kann, gibt der verordnende Arzt ihm den für die Einlösung in der Apotheke notwendigen Rezeptcode als Papierausdruck mit.

QR-Code für das E-Rezept
© Digitales Gesundheitswesen
Das elektronische Rezept (E-Rezept)

Vorteile des E-Rezepts

Patienten müssen dank E-Rezept nicht mehr im Wartezimmer Platz nehmen, nur um ein Rezept abzuholen und dann damit zur Apotheke zu gehen, sie können also Zeit und Wege sparen.

Gerade im Falle von Videosprechstunden ermöglicht es das E-Rezept, dass der Patient seine Wohnung nicht verlassen muss: Der Arzt stellt das entsprechende Rezept elektronisch aus, der Patient übermittelt es elektronisch an die Apotheke und erhält anschließend das Medikament z.B. per Botendienst oder Postversand.

Die Digitalisierung verändert das Gesundheitswesen. Unsere Videokurse bereiten Sie optimal darauf vor.

Voraussetzungen

Voraussetzung für die Nutzung des E-Rezepts ist die Anbindung der medizinischen Einrichtung bzw. Apotheke an die Telematikinfrastruktur.

Für die Anschaffung und Installation der benötigten Software und Geräte sowie für die Kosten, die für den Betrieb anfallen, werden Ärzte und Krankenhäuser vergütet, ebenso auch Apotheken.

Aktueller Status (November 2022)

Einführung des E-Rezepts in Praxen

  • In der ersten Stufe betrifft das E-Rezept vor allem das Muster-16-Rezept, das sog. „Rosa Rezept“. In künftigen Entwicklungsstufen werden weitere Rezepttypen und -prozesse in das E-Rezept integriert, wie z.B. T-Rezepte oder Rezepte für Privatversicherte.
  • Die Nutzung des E-Rezepts ist für niedergelassene Ärzte mit Kassenzulassung seit dem 01.01.2022 gesetzlich verpflichtend.
  • Die Einführung des E-Rezepts ist jedoch vom Bundesgesundheitsministerium verschoben worden, da die technischen Voraussetzungen für die verpflichtende Einführung nicht gegeben waren und das E-Rezept noch nicht ausreichend erprobt wurde. Seit dem 01.09.2022 wird das E-Rezept schrittweise zunächst regional getestet, 2023 soll es deutschlandweit eingeführt werden.

Online-Schulung „Das elektronische Rezept“ (Praxisversion)

Einführung des E-Rezepts in Kliniken

  • In der ersten Stufe betrifft das E-Rezept vor allem das Muster-16-Rezept, das sog. „Rosa Rezept“. In künftigen Entwicklungsstufen werden weitere Rezepttypen und -prozesse in das E-Rezept integriert, wie z.B. T-Rezepte oder Rezepte für Privatversicherte.
  • Ambulanzen in Kliniken sind seit dem 01.01.2022 gesetzlich verpflichtet E-Rezepte zu verwenden. Auch Entlassrezepte nach teilstationärer oder stationärer Behandlung müssen als E-Rezepte ausgestellt werden. Nicht betroffen ist der stationsinterne Bereich.
  • Die Einführung des E-Rezepts ist jedoch vom Bundesgesundheitsministerium verschoben worden, da die technischen Voraussetzungen für die verpflichtende Einführung nicht gegeben waren und das E-Rezept noch nicht ausreichend erprobt wurde. Seit dem 01.09.2022 wird das E-Rezept schrittweise zunächst regional getestet, 2023 soll es deutschlandweit eingeführt werden.

Online-Schulung „Das elektronische Rezept“ (Klinikversion)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Fill out this field
Fill out this field
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Die folgenden im Rahmen der DSGVO notwendigen Bedingungen müssen gelesen und akzeptiert werden:
Durch Abschicken des Formulares wird Ihr Name, E-Mail-Adresse und eingegebene Text in unserer Datenbank gespeichert. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.